Wacholderheide Josbach

Die Wacholderheide Josbach ist Mitte der 1980er Jahre als Naturdenkmal (ND) durch den Landkreis Marburg-Biedenkopf ausgewiesen worden. Ihre Schutzwürdigkeit besteht in einem markantem Südhang westlich Josbach, der mit Besenheide und Säulenwacholder bewachsen ist. Sie wird im Westen von einem Kiefernbestand, im Osten von einem niederwaldähnlichen Eichenmischwald eingegrenzt. Ziel der Entwicklung ist nicht nur der Erhalt von Besenheide und Wacholder, sondern eines Mosaiks aus Kiefernwald, Heide mit Wacholder, Hecken- und Gebüschhabitaten sowie wärmeliebendem niederwaldartigem Eichenwald. Dieses Mosaik soll durch eine Schafsbeweidung und ggf. einzelnen Pflegeeingriffen zur Verhinderung einer Verbuschung erreicht weden.

Nachdem das ND viele Jahre lang durch einen Rauschenberger Schäfer gepflegt wurde, dieser jedoch aus Altersgründen die Beweidung aufgeben musste, suchte die für das ND zuständige Untere Naturschutzbehörde einen neuen Bewirtschafter. Diese Suche gestaltete sich schwierig, da sich in der Stadt Rauschenberg trotz eines Interessensbekundungsverfahrens kein Bewerber gefunden hat. Mit Unterstützung der Agentur Naturentwicklung ergab sich jedoch Mitte 2019 die Möglichkeit, durch die Erweiterung der ND-Fläche um ein weiteres städtisches Grundstück und die Errichtung eines Festzaunes einen Interessenten zu finden, der die gesamte Fläche mit Coburger Fuchsschafen und ggf. einzelnen Ziegen zum Zurückdrängen der Verbuschung pflegen wollte. Seit Oktober 2019 wird die Projektfläche mit Schafen beweidet. Die Agentur Naturentwicklung dokumentiert die weitere Entwicklung des ND.

  • Winter 2009
  • Entbuschung 2008/2009
  • freigestellter Wacholder 2009
  • Mai 2012
  • Fuchsschafe 2019
  • Wacholder 2019
  • Ein Farbtupfer ...
  • Wacholder und Birken 2019

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